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frings. Das Misereor-Magazin 2/2022: Mut finden.

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Mut finden: Ein Heft über das Hinfallen, Aufstehen und Weitermachen. www.misereor.de/magazin

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Foto: Kopp/Misereor Widerstehen, wenn die Kreise immer enger werden Brasilien und Paraguay gehören zu den Nationen mit der weltweit ungerechtesten Landverteilung. Flächendeckender Soja-Anbau verwandelt das gute Land in eine grüne Wüste, schließlich macht die Wirkung von Düngemitteln und Pestiziden nicht an den Feldgrenzen halt. Der Klimawandel verschärft die Lage zusätzlich. Gut, dass die Kleinbauernfamilien auf Misereor-Partnerorganisationen zählen dürfen. Sie helfen den Menschen vor Ort, sich zu organisieren und Widerstand gegen die übermächtig wirkenden Akteure zu leisten. Aber sie wissen auch: Nur wer sich ums tägliche Sattwerden nicht sorgen muss, kann mit voller Kraft für seine Rechte einstehen. Deshalb bieten unsere Partner den Familien Schulungen und Material für eine nachhaltige, erfolgreiche Landwirtschaft an. So können sie ihre Erträge steigern und ausgelaugte Böden wieder fruchtbar machen. Danke, dass Sie unsere Partner dabei unterstützen! misereor.de/brasilien-paraguay-landrechte Vom eigenen Land leben wird in Paraguay und Brasilien immer schwerer. Misereor stärkt die Bauernfamilien. Bunte Inspiration, die Freude macht Raus aus dem Alltag, rein in die spannende Welt der Misereor-Spendenaktionen. Von den Glücks- Keksen bis zum Soli-Lauf unterstützen wir Sie bei ganz unterschiedlichen Aktionen mit Inspiration, Beratung und praktischen Materialien. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich gemeinsam für die gute Sache stark zu machen. Fällt es Ihnen schwer, den Überblick zu behalten? Kein Problem: Unser neues Aktionenposter stellt Ihnen alle bewährten Spendenaktionen vor. Tipps zu Werbung, Organisation und zur Auswahl eines Herzensprojekts runden das Info-Angebot ab. Liebevoll von der Illustratorin Kat Menschik bebildert, ist das Poster ein echtes Schmuckstück für Ihre Wand im Büro, im Klassen- oder Gruppenraum – und macht das ganze Jahr über Lust auf gute Taten mit Gleichgesinnten. Das Aktionsposter schicken wir Ihnen gern kostenlos zu! Bestellen Sie Ihr Exemplar unter aktionen@misereor.de oder telefonisch unter 0241 442 – 542! Illustration: Kat Menschik 44 ZWEI2022

Gutes Leben für alle auf dem Stundenplan: 16 Misereor-Partnerschulen gibt es seit Juli 2022 in ganz Deutschland. Foto: PREDA Partner PREDA hat seine Teammitglieder mobil auf zwei Rädern durch die Corona- Pandemie gebracht Erfinderisch während der Corona-Pandemie Der Misereor-Projektpartner PREDA auf den Philippinen ist in der Corona-Pandemie besonders erfinderisch geworden. Sein Ziel war es, trotz der Beschränkungen die lebenswichtige Arbeit im Wohnheim für missbrauchte und ausgebeutete Mädchen fortzusetzen. Dabei sollten Mädchen wie Mitarbeitende so gut wie möglich vor der Virusinfektion geschützt bleiben. PREDA hat an kleinen Stellschrauben justiert, um das große System erfolgreich in Betrieb zu halten: So wurden zunächst die Schichtpläne angepasst und Übernachtungsmöglichkeiten für das Personal im Heim geschaffen. Außerdem hat PREDA sein Team auf zwei Rädern mobil gemacht. Wer Interesse hatte, bekam ein Darlehen, um ein Motorrad zu finanzieren – für flexibles Arbeiten ohne Viruskontakte in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mehr über die wichtige Arbeit von PREDA erfahren Sie auf unserer Projektseite: misereor.de/philippinen-maedchen Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung Im ländlichen Raum in Madagaskar fällt auf, dass viele Häuser an einzelnen Stellen die Sonne reflektieren. Wo ihre Außenwände aufeinandertreffen, sind in die Ecken kleine Blechverkleidungen eingelassen. Das reicht schon, um das Haus und die Lebensmittel effektiv vor Ratten zu schützen. Wenn sie können, klettern die Nagetiere gern an den Hausecken hoch – am glatten Metall jedoch rutschen ihre Pfoten ab. Getreide und Gemüse lagern sicher oberhalb der Blechkante. Auch die nächste gute Idee haben wir in Madagaskar beobachtet: das Buddy- Prinzip bei der Bewässerung von Setzlingen. Die zarten Nachwuchspflanzen werden um große Bäume herum gruppiert, die Wurzelscheibe ist mit den Setzlingen in ihren Anzuchttöpfen bedeckt. Beim Gießen kommt das überschüssige Wasser in zweiter Linie dem Babysitter- Baum zugute. Als Gegenleistung spendet er Schatten. In Madagaskar unterstützt Misereor das Projekt VOZAMA, das grundlegende Bildung für alle zugänglich macht, auch auf dem Land: misereor.de/madagaskar-dorfschulen Ganz einfache aber kreative Ideen schützen in Madagaskar die wertvolle Ernte und sparen kostbares Wasser Fotos: Klaus Mellenthin/Misereor ZWEI2022 45

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